Aktivitäten in der Altlastensanierung

In dem Zeitraum von 2000 bis 2004 wurden aufgrund eines standortspezifischen Konzeptes der Gefahrenabwehr, welches mit den zuständigen Behörden in allen Details abgestimmt wurde, Altlasten, d.h. kontaminierte Wässer und Böden, sowie Teere, Teerrückstände und Produktionsabfälle auf den Produktionsflächen und den angrenzenden Deponien erfasst, behandelt und einer ordnungsgemäßen Verwertung oder Entsorgung zugeführt.

Im November 2004 wurden die Sanierungsarbeiten erfolgreich abgeschlossen. Insgesamt waren für diese Sanierungsarbeiten im Altlastenbereich 20 Mio. € durch die Bundesrepublik Deutschland und das Land Sachsen-Anhalt zur Verfügung gestellt worden.

 

Es wurden vier große Teilprojekte bearbeitet :

 

 

 

 

 

Insgesamt wurden 63.870 t Teere und Produktionsrückstände einer ordnungsgemäßen Entsorgung zugeführt. Darüber hinaus wurden 73.270 m³ kontaminierte Wässer behandelt.

Durch diese Arbeiten wurde ein wesentlicher Beitrag zur Standortsicherung der beiden Betriebe geleistet. Es wurden darüber hinaus die Voraussetzungen geschaffen, dass die existierenden Produktionsstätten ausgebaut und neue Produktionsfirmen angesiedelt werden können.

Durch den Landkreis Weißenfels wurde MBW mit der Durchführung von zwei weiteren, kleinen Sanierungsprojekten zur Grundwasserüberwachung und zur Ölabschöpfung beauftragt.

Über unsere Arbeiten in der Altlastensanierung informiert folgende Broschüre :

Gefahrenabwehrmaßnahmen
auf dem Standort Hohenmölsen / Webau

Bei den Sanierungsarbeiten waren
folgende Behörden und Firmen tätig :

  Projektname
Entsorgung & Verwertung
   
Teer (t)
Wässer (m³)
       
1
Halde Werk I
9.820
46.540
2

Betriebsgelände Werk III

1.160
470
3
Halde Oberabtei
25.450
8.230
4
Halde Werk III
27.440
18.030
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