Mitteldeutsches Bitumenwerk GmbH

Pressemitteilung

Biturox-Projekt

Hohenmölsen / Webau, den 10.08.2004
PM-2006/01-V-01


Die Firma Mitteldeutsches Bitumenwerk GmbH (MBW) in Hohenmölsen/Webau hat im Rahmen eines laufenden Investitionsprogramms einen Auftrag in Höhe von über 3 Mio. € an die Firma Pörner Ingenieurgesellschaft mbH, Grimma vergeben. Der Auftrag umfasst die Lieferung, den Bau und die Inbetriebnahme einer Neuanlage zur Herstellung von Bitumen-Produkten.

Aufgrund der technischen Anforderungen und der durchgeführten Pilottests fiel die Wahl für das eingesetzte Verfahren auf den neu entwickelten und
weltweit eingesetzten Biturox®-Oxidationsprozess. Diese aus Österreich stammende Technologie basiert auf einem speziellen, kontinuierlich arbeitenden Druckreaktor. Daraus ergeben sich ökonomische Vorteile, wie hohe Durchsatzleistungen, konstante Produktqualitäten und geringe Energie- und Betriebsmittelverbrauchswerte. Die vollautomatisierte Anlage benötigt weniger Wartung und entspricht dem letzten Stand der Sicherheitstechnik.

Bitumen ist ein Produkt mit stark schwankendem saisonalen Absatz. Um auch in der Hauptbauzeit den Markt bedienen zu können, soll einerseits die Spitzenkapazität des Werkes bei konstanter Qualität erhöht und andererseits die Vielfalt der erzeugten Produkte erweitert werden. MBW entschied sich daher zur Erneuerung und Modernisierung des Werkes III, um langfristig den Standort in Gerstewitz zu sichern.

Die bei MBW erzeugten Produkte umfassen Oxid-Bitumen-, Polymer-Bitumen- und Lack-Bitumen-Sorten. Die Vermarktung und der Verkauf der
Produkte erfolgt im Rahmen einer vertraglichen Regelung ausschließlich über die Total Bitumen Deutschland GmbH, Brunsbüttel. Diese Zusammenarbeit existiert schon über fünf Jahre und soll auch in der Zukunft weiter entwickelt und ausgebaut werden.

MBW setzt ein deutliches Zeichen für die Initiative mittelständischer Unternehmen und tätigt mit der neuen Bitumenanlage eine Investition von hoher Wertschöpfung und großem volkswirtschaftlichen Nutzen, die auch mit der Schaffung von Dauerarbeitsplätzen in der strukturschwachen Region von Sachsen-Anhalt verbunden ist.

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